 | |
New Morning has broken
• • • • • (bewertet mit 5 von 5 Punkten)
Erinnern Sie sich? 29 Jahre ist es her, als das letzte Album von Cat Stevens auf den Markt kam, sicher: denn The first cut is the deepest. Dann - sein Erlebnis im Meer lässt ihn von der Bildfläche des POP verschwinden und sich seinem Gott zuwenden. Erst der 11.9.2001 bewegte ihn erneut, Yussuf Islam alias Cat Stevens, und um nicht in den alten Trott zu verfallen, zu ängstlich seiner Vergangenheit gegenüber, singt er zum Benefiz der Opfer: Peace Train nur vocal. Immer häufiger tritt er in Folge auf, hier und da und nun 2006 zeigt er mit "An other cup", dass er sich ausgesöhnt hat mit seiner Vergangenheit, im Frieden mit sich selbst neue Musik machen kann. Und wenn 29 Jahre wie nur ein Tag empfunden werden, liegt es an der immer noch jungen Stimme Yussufs. Er klingt wie in alten Tagen mit den scheinbar gleichen Instrumenten, und einer Stimme, melancholisch wie eh und je, die nur im Coversong "Don't let me be missunderstood" emphasisch wirkt. Das Titelbild, die Tasse mit dem Meer verbindet seine neue, selbst gewählte Welt des Islams mit dem letzten Erlebnis des Cat Stevens und beide werden damit wieder Eins, wie die Musik in den Stücken zeigt. Denn selbst Stücke von Mona Bone Jakon" oder aus Moonshadow schmücken dieses wunderbare Werk. "Father & Son", eines der alten Stücke, wird allen, zumindest aus dem Duett mit R. Keating bekannt sein, und wer noch "Wild World" in den Ohren hat, wird hier Yussuf als Cat Stevens in all den Stücken erkennen, neu lieben lernen und mit ihm: New Morning has broken erleben.
Eine Rezension von kpoac Aachen
vom 12. November 2006
|