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Freilaufende Männer
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Eigentlich bin ich gar nicht der Typ, der Rezensionen schreibt, aber als ich gerade las, was einer meiner Vor-Rezensenten hier schrieb, fühlte ich mich dann doch berufen, etwas dazu zu sagen: Ich halte Grickschs neuen Roman für seinen bisher Besten! Ja, er unterscheidet sich in Nuancen von seinen Vorgängern, ist ein wenig philosophischer und bissiger - aber nichtsdestotrotz ist dieses Buch ein Riesenvergnügen! Grickschs Wortspiele und Metaphern sind kurios und köstlich wie eh und je, die Story geht rasant vor sich, es gibt sehr wohl eine Menge Situationskomik. Obendrein kann ich mich mit einem von seinen wechselnden Launen gebeutelten Fettnäpfchentreter auch viel besser identifizieren als mit dem immer lockeren Sunnyboy in Grickschs noch nicht so tollem Erstlingswerk "Die Herren Hansen". >Ich finde es lobenswert, wenn ein Autor nicht des schlichten Erfolgs wegen immer wieder denselben Roman nochmal schreibt. Bei Ildiko von Kürthy drehen sich immer wieder dieselben Püppis vor dem Spiegel und fragen sich immer wieder, ob ihr Hintern zu dick ist. Gricksch dagegen erfindet immer neue Figuren und Situationen, stellt immer neue Fragen über das menschliche Miteinander, über Freundschaft, Familie und die Liebe - und doch bleibt er immer "typisch Gricksch". Kurios, voll Scharfsinn, Witz und Herz. Lassen Sie sich bitte dieses Buch nicht ausreden - Es ist ein großes Vernügen! >woody
Eine Rezension von woody Hamburg
vom 27. August 2006
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