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gut aufbereitet
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Alle meine Rezensionen ansehen Rezension bezieht sich auf: Wege zum Bild: Ein Lehrkonzept für künstlerisches Gestalten (Gebundene Ausgabe) Neben ' Die Linie ' ein weiteres sehr schön bebildertes Buch von Ulrich Klieber. Es zeigt zahlreiche Studienergebnisse aus dem Grundlagenkurs für künstlerisches Gestalten an der Hochschule Burg Giebichenstein in Halle. Es sind sehr individuelle Lösungen, die anhand gezielter Aufgabenstellungen erarbeitet wurden. So kann das Betrachten einer austreibenden Kartoffel kleinteilige und großformatige Ergebnisse erbringen, grafische und malerische, farbpastose und lasierende, tonige und kontrastreiche, formgenaue und abstrahierte. Das zusätzliche Angebot, mit zähflüssigem Ofenlack zu arbeiten, kann von den Studierenden angenommen, aber auch abgewandelt oder verworfen werden. Was zählt, sind die intensive Auseinandersetzung, das Dranbleiben, das genaue Hinschauen und der eigene Weg. Kunst ist nicht lehrbar, sagt Klieber, aber der Weg dorthin sehr wohl. So entwickelt er gezielte Settings, die für die Studierenden Auslöser für Experimente, für Spielerisches, für Witziges oder auch Abwegiges werden können, ihnen aber immer eine ernsthafte Auseinandersetzung abfordern. Es geht im vorliegenden Band um Formfindung und Farbe, um Linie und Fläche, um Zufallsbildungen, Rhythmisierungen oder Anordnungen, um Farbe als Masse oder Transparenz und schließlich um das zentrales Thema der Kunst: Figur und Mensch. Das Buch wird jeden Kunstpädagogen oder Künstler-Lehrer anregen, über die eigenen Wege der Lehre nachzudenken und die eine oder andere Anregung ins Repertoire zu übernehmen.
Eine Rezension von Ein Kunde
vom 18. Oktober 2011 |